Prof. Dr. Christoph Jacobs hat im WS sein Freisemester und übernimmt einen Teil zu Beginn der Veranstaltungen. Für den Rest des WS übernimmt in Vertretung Dr. phil. Dr. theol. Markus Jacobs (Pfarrer in Bielefeld, Pastoraltheologe und Pastoralsoziologe)


Veranstaltung 1: Vorlesung:

Psychologie und Soziologie im Dienst der Seelsorge: Grundlagen, Modelle, Methoden, exemplarische Praxisfelder. (2 SWS) - Veranstaltung in Kooperation mit der KatHo, FB Theologie
Fr., 11.15 Uhr – 12.00 Uhr; 12.05 Uhr – 12.50 Uhr (bis zu den Weihnachtsferien und nach Vereinbarung)
Ort: Theologische Fakultät Hörsaal 1
Beginn: 16.10.2015
Zusätzlich: 16.10.2015; 23.10.2015; 6.11.2015; (Blockvorlesung: 14.15 – 17.30 Uhr; Ort: Räume der KatHo
Modul 4d

Den Menschen verstehen! – Das ist zusammen mit dem Wissen um Gott unverzichtbare Voraussetzung für gute Seelsorge. Denn: Jeder Mensch ist im Alltag psychologisch tätig. Er deutet das Erleben und Verhalten seiner Mitmenschen und sein eigenes Leben. Sein Handeln wird zum Ausdruck dieses komplexen Wechselspiels in dem Netzwerk der kleinen und großen Lebenswelten. Pastoralpsychologie und Pastoralsoziologie beteiligen sich als Wissenschaften der Praktischen Theologie am Prozess, für die Seelsorge notwendige Basisinformationen zum Verständnis des Menschen zur Verfügung zu stellen. Die angebotene Veranstaltung vermittelt die Grundlagen und zeigt exemplarisch auf, wie Wissenschaft praktisch wird.

Literatur: Pastoralpsychologie:
Baumgartner, I. (1997). Pastoralpsychologie. Einführung in die Praxis heilender Seelsorge. Düsseldorf: Patmos.
Blattner, J., Gareis, B., & Plewa, A. (Eds.). (1992). Handbuch der Psychologie für die Seelsorge. (Vol. 1 und 2). Düsseldorf: Patmos.

Literatur: Psychologie:
Nolting, H.-P., & Paulus, P. (2009). Psychologie Lernen. Eine Einführung und Anleitung. Weinheim: Beltz.
Zimbardo, P. G., & Gerrig, R. J. (2008). Psychologie. Berlin: Springer.
Smith, E. E., Susan Nolen-Hoeksema, Fredrickson, B. L., & Loftus, G. R. (2007). Atkinson und Hilgards Einführung in die Psychologie. Heidelberg: Spektrum.
Bourne, L. E., Ekstrand, B. R., Trunk, C., & Niedernhuber, S. (2005). Einführung in die Psychologie. Eschborn: Klotz.
Häcker, H., & Stapf, K. H. (Eds.). (2009). Dorsch Psychologisches Wörterbuch. Bern
Göttingen Toronto Seattle: Huber.
Dörner, D. (2002). Bauplan für eine Seele. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt.

Literatur: Soziologie:
Henecka, H. P. (2009). Grundkurs Soziologie. Stuttgart: UTB.
Feldmann, K. (2006). Soziologie kompakt: Eine Einführung. Wiesbaden: VS Verlag.



Veranstaltung 2: Seminar (Jacobs/Baumgartner):

Personenzentrierte Beratung in Seelsorge, Caritas und Sozialen Diensten. (3 SWS)
(in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. I. Baumgartner, Caritaswissenschaft und werteorientiertes Management, Department für Katholische Theologie, Universität Passau)
Termin: Grundkurs 03.04.2016 – 08.04.2016
Ort: Kloster Schwarzenberg bei Würzburg
Teilnahmemöglichkeit nach Vereinbarung (Sekretariat des Lehrstuhls)

Wenn Menschen von heute an Seelsorge denken, dann haben sie Priester und hauptamtlich Engagierte vor Augen, die sie „face to face“ im Leben begleiten: die ihnen „das Ohr leihen“ in den Fragen, Nöten und Freuden ihres Lebens. Die Kunst, anderen Menschen im und durch Gespräch heilsam zu begegnen, erlernt man nur durch praktisches Training. Hilfreiche Basis dafür sind bewährte pastoralpsychologische Theoriekonzepte. Das Seminar versucht beides zu leisten: Die Vermittlung der Theorie des hilfreichen seelsorglichen Gesprächs und das Einüben in konkreten Gesprächen. Trainiert werden vor allem seelsorgliche Alltagssituationen, wie sie sich im Praktikum, im Studienalltag und in der Seelsorge ergeben. Weitere Informationen: www.caritaswissenschaften.de

© 2017 Prof. Dr. Chr. Jacobs Kontakt