Veranstaltung 1:

Vorlesung:

Psychologie und Soziologie im Dienst der Seelsorge: Grundlagen, Modelle, Methoden, exemplarische Praxisfelder. (2 SWS) - Veranstaltung in Kooperation mit der KatHo, FB Theologie

Fr., 11.15 Uhr – 12.00 Uhr; 12.05 Uhr – 12.50 Uhr (bis zu den Weihnachtsferien)

Ort: Theologische Fakultät Hörsaal 1

Beginn: 17.10.2014

Zusätzlich: 17.10.2014; 24.10.2014; 7.11.2014; 12.12.2014 (Blockvorlesung: 14.15 – 17.30 Uhr; Ort: Räume der KatHo)

Modul 4d

Den Menschen verstehen! – Das ist zusammen mit dem Wissen um Gott unverzichtbare Voraussetzung für gute Seelsorge. Denn: Jeder Mensch ist im Alltag psychologisch tätig.
Er deutet das Erleben und Verhalten seiner Mitmenschen und sein eigenes Leben. Sein Handeln wird zum Ausdruck dieses komplexen Wechselspiels in dem Netzwerk der kleinen und großen Lebenswelten. Pastoralpsychologie und Pastoralsoziologie beteiligen sich als Wissenschaften der Praktischen Theologie am Prozess, für die Seelsorge notwendige Basisinformationen zum Verständnis des Menschen zur Verfügung zu stellen. Die angebotene Veranstaltung vermittelt die Grundlagen und zeigt exemplarisch auf, wie Wissenschaft praktisch wird.

Pastoralpsychologie:
• Baumgartner, I. (1997). Pastoralpsychologie. Einführung in die Praxis heilender Seelsorge. Düsseldorf: Patmos.
• Blattner, J., Gareis, B., & Plewa, A. (Eds.). (1992). Handbuch der Psychologie für die Seelsorge. (Vol. 1 und 2). Düsseldorf: Patmos.

Psychologie:
• Nolting, H.-P., & Paulus, P. (2013).Psychologie Lernen. Eine Einführung und Anleitung. Weinheim: Beltz.
• Zimbardo, P. G., & Gerrig, R. J. (2008). Psychologie. Berlin: Springer.
• Smith, E. E., Susan Nolen-Hoeksema, Fredrickson, B. L., & Loftus, G. R. (2007). Atkinson und Hilgards Einführung in die Psychologie. Heidelberg: Spektrum.
• Bourne, L. E., Ekstrand, B. R., Trunk, C., & Niedernhuber, S. (2005). Einführung in die Psychologie. Eschborn: Klotz.
• Häcker, H., & Stapf, K. H.(Eds.). (2009).Dorsch Psychologisches Wörterbuch. Bern Göttingen Toronto Seattle: Huber.
• Dörner, D. (2002). Bauplan für eine Seele. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt.

Soziologie:
• Henecka, H. P. (2009). Grundkurs Soziologie. Stuttgart: UTB. • Feldmann, K. (2006). Soziologie kompakt: Eine Einführung. Wiesbaden: VS Verlag.



Veranstaltung 2:

Seminar:

Selbstmanagement, Spiritualität und Gesundheit – Seminar zu Lebenskultur und Tätigkeit in der Seelsorge in Zeiten pastoralen Wandels. (2 SWS) Blockseminar

Vorbesprechung und Einführung: Fr. 17.10.2014 von 18.00 Uhr – 20.00 Uhr

Sa., 22.11.2014 und 13.12.2014; von 8.00 Uhr -18.00 Uhr und nach Vereinbarung

Ort: Theologische Fakultät Hörsaal 1

Anmeldung erforderlich bis zum 14.10.2014 im Lehrstuhlbüro.

Seelsorgerinnen und Seelsorger üben sicher einen der faszinierendsten Berufe aus.
Sie haben den Luxus - und die Last - einer Lebensform, die dem ganzen Leben eine Gestalt gibt oder umgekehrt alles in Mitleidenschaft zieht. Sie werden täglich als ganze Person in Anspruch genommen. Sie erleben ihre Stärken und werden mit ihren Schwächen konfrontiert.
Zur Zeit beschleunigt sich der Wandel in der Pastoral, die Komplexität nimmt beruflich wie privat sehr stark zu. Die Themen des Seminars werden zu „Standardthemen“ der Praxis.
Das heißt auch: Wer in der Seelsorge tätig ist oder sich auf einen Beruf in der Seelsorge vorbereitet, muss Verantwortung für die eigene Person übernehmen: Selbstmanagement, Spiritualität und Gesundheit werden zu existentiellen Themen.
Die Priesterstudie / Seelsorgestudie, die maßgeblich auch von der Theologischen Fakultät Paderborn verantwortet wird, stellt sich diesen Themen. Im Seminar werden Teilergebnisse der Seelsorgestudie bearbeitet und für die Praxis ausgewertet.

Literatur:
• Rossetti, S. (2011). Why Priests are Happy. A Study of the Psychological and Spiritual Health of Priests, Notre Dame
• Burns, J., Francis, L. J., Village, A., & Robbins, M. (2013), Psychological type profile of Roman Catholic priests: An empirical enquiry in the United States., Pastoral Psychology Pastoral Psychology 62, 239-246.
• Turton, D. W., & Francis, L. J. (2007), The relationship between attitude to- ward prayer and professional burnout among Anglican parochial clergy in England: Are praying clergy healthier clergy?, Mental Health, Religion & Cul- ture Mental Health, Religion & Culture 10, 61-74.
• Francis, L. J., Hills, P., & Rutledge, C. J. F. (2008), Clergy work-related satis- factions in parochial ministry: The influence of personality and churchman- ship., Mental Health, Religion & Culture Mental Health, Religion & Culture 11, 327-339.
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• Büssing , A. & Kohls, N. (2011) Spiritualität transdisziplinär: Wissenschaftliche Grundlagen im Zusammenhang mit Gesundheit und Krankheit. Springer. Berlin
• Koenig, H., King, D. & Carson, V.B. (2012). Handbook of Religion and Health. Oxford. Oxford University Press



Veranstaltung 3:


Seminar (Jacobs/Baumgartner):

Personenzentrierte Beratung in Seelsorge, Caritas und Sozialen Diensten. (2 SWS)

(In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. I. Baumgartner, Universität Passau; Department für Theologie; Caritaswissenschaft und werteorientiertes Management)

Beginn:  Grundkurs  19.04.2015 – 24.04.2015

Ort: Kloster Schwarzenberg bei Würzburg

Teilnahmemöglichkeit nach Vereinbarung (Sekretariat des Lehrstuhls)

Wenn Menschen von heute an Seelsorge denken, dann haben sie Priester und haupt- amtlich Engagierte vor Augen, die sie „face to face“ im Leben begleiten: die ihnen „das Ohr leihen“ in den Fragen, Nöten und Freuden ihres Lebens. Die Kunst, anderen Menschen im und durch Gespräch heilsam zu begegnen, erlernt man nur durch praktisches Training. Hilfreiche Basis dafür sind bewährte pastoralpsychologische Theoriekonzepte. Das Seminar versucht beides zu leisten: Die Vermittlung der The- orie des hilfreichen seelsorglichen Gesprächs und das Einüben in konkreten Gesprächen. Trainiert werden vor allem seelsorgliche Alltagssituationen, wie sie sich im Praktikum, im Studienalltag und in der Seelsorge ergeben. Tipp: Falls Sie Interesse haben: Bitte sprechen Sie mich rechtzeitig persönlich an!

Weitere Informationen: www.gespraechsseelsorge.de


Veranstaltung 4: 

Kolloquium für Diplomanden und Lizentianden (1 SWS)

Ort und Zeit nach Vereinbarung

Voraussetzung: Anmeldung im Büro des Lehrstuhls
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